dies & das telekommunikation

Der libara.es Trick

Vor kurzem schrieb ich noch, dass ich im Urlaub von WLAN Hotspot in Hotels und Außerhalb frei bleibe und mir eine Prepaid Karte aus dem jeweiligen Land zulege. Bisher hatte ich damit steht’s positive Erfahrungen gemacht. Es war nie ein großes Problem oder Kompliziert, dank Pay as you go SIM with Data Wiki. Wie es aussieht kann es aber auch anders ablaufen.

Auf Fuerteventura erwarb ich eine Prepaid Karte von Lebara, für 35€ mit einem Startguthaben von 10€. Der Händler schaltete mir die Karte direkt frei und aktivierte für die enthaltenen 10€ das Datenpaket mit 1GB Volumen. Es war alles perfekt und das Vodafone Netz lieferte schön schnell die Daten. Nach 4 Tagen war das GB verbraucht, also schnell in die Broschüre geschaut, ein weiteres GB kostet 10€, im ersten Monat sogar nur 7,50€. Also kein Stress, kurz geprüft, aufladen ist per Voucher oder online möglich. Über einen anderen Zugang waren die 10€ schnell online nachgeladen. Jetzt wurde es spanisch, die 1GB Option konnte ich nicht aktivieren, die laut Data Wiki mögliche 750MB Option gab es nicht. Es gelang mir dann 500MB für 7,50€ zu erwerben, zumindest war ich der Meinung der Spanischen Bestätigung SMS zufolge. Nach ca. 3 Stunden begann mein Smartphone sich merkwürdig zu Verhalten der. Die Netzabdeckung wechselte ca. alle 2 Sekunden zwischen 3 Balken HSPA, auf nur 3 Balken GSM und keinem Empfang. Jegliche versuche das Smartphone zu Aufnahme des Dienstes mit der SIM-Karte scheiterten. Jede Kontoabfrage per *124# brachte immer nur 0€ als Kontostand.
Irgendwann kam ich auf die Idee, die Datenverbindung zu deaktivieren und plötzlich hatte ich wieder sauber Netz. Ein Anruf bei der Englisch/Spanisch sprechen Hotline brachte die Ernüchterung. Der gebuchte Datentarif ist immer für die Laufzeit von einem Monat und nach Ablauf wird zu einem normalen Tarif abgerechnet (0,182€ pro MB) oder man kann beliebig oft bis zum Ablauf der 30 Tage für 3€ 100MB dazu buchen.

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eLux und RDP Zertifikate

Letzte Woche hatte ich einen kleinen Kampf mit der Konfiguration von Fujitsu Futro Thin Clients über den Scout Enterprise Manager in Verbindung mit einer Windows 2012 R2 RDS Farm. Die Konfiguration war schnell erledigt, aber an den Zertifikaten wäre ich fast verzweifelt. Zunächst wollte der Futro das CA Zertifikat nicht akzeptieren, dann hatte er Probleme mit den Zertifikaten auf dem Session Broker und Freie Anwendungsparameter in Scout Enterprise den Session Hosts. Da ich zunächst einfach die Konfiguration am laufen haben wollte und im Nachhinein mich erst ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen, wollte ich die Prüfung der Zertifikate für die Geräte abschalten. Im Grunde ist es auch kein großer Aufwand, wenn man die etwas versteckte Option gefunden hat und verstanden hat wie sie aktiviert wird.

Es wird die Veröffentlichung bearbeitet und dort unten findet sich der Button, freie Parameter. Jetzt brauch nur noch die Option –ignore-certificate übergeben werden. In meinem Fall an die Anwendung FreeRDP. Dazu einfach die Variable FreeRdpParms mit dem Wert –ignore-certificate eintragen und bestätigen. Nach einem Update der Konfiguration oder Neustart der Thin Clients ist das Thema vom Tisch.

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Sophos PureMessage & Exchange 2013 SP1

Aktuell ist es nicht mögliche Sophos PureMessage auf einem Server zu installieren, auf dem bereits Exchange 2013 mit Service Pack 1 installiert ist. Der Versuch PureMessage in der Version 4.0.1 zu installieren schlägt immer mit dem gleichen Fehler fehl:

Sophos PureMessage – Error

Error code 1603 was returned when running:

C:\Windows\SysWOW64\msiexec.exe ADDLOCAL=ClientInstall,ClientServerInstall,ServerExchangeStore,ServerInstall,ServerMain REMOVE=ServerAntiSpam /qb /lvoicewarmupx! C:\Users\ADMINI~1.HRM\AppData\Local\Temp\2\MsiPureMessage-20140613101705.log SETUP_INIPATH=C:\Users\administrator.HRM\AppData\Roaming\PureMessageSetup.ini REBOOT=Suppress TRANSFORMS=:1033 /i “C:\pmex64_avo_40\PM\Sophos PureMessage.msi”

Das Problem liegt nicht am Installationspaket von Sophos, sondern ist Microsoft bekannt und wird seit dem Service Pack 1 vom Exchange 2013 verursacht. Es lassen sich schlicht keine Transport-Agents einrichten und aktivieren. Microsoft hilft hier mit dem Microsoft Fix it 20130 weiter.

Einfach den Fix ausführen und schon kann Sophos PureMessage komplett installiert werden, als Nebeneffekt wird der Microsoft Exchange-Transportdienst nach einem Server Neustart automatisch gestartet, wie er es vor dem SP1 getan hat.

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Internet im Urlaub im Ausland

Die meisten denken im Urlaub ans Internet über das Hotel WLAN. Das ist zwar eine mögliche Option kann aber schnell nach hinten los gehen, z.B. weil die WLAN Abdeckung schlecht ist oder das Netz permanent überlastet oder einfach die Kosten absurd hoch.
Was die wenigsten bedenken, mit dem WLAN im Hotel ist mein Internetzugang ans Hotel gebunden oder ich muss nach WLAN Hotspots außerhalb suchen.  Mal eben am Strand oder abseits ein paar schöne Fotos machen und mit Familie und Freunden spontan teilen ist dann nicht möglich. Die Deutschen Mobilfunk Anbieter bringen zum Glück immer mehr interessante Tarife, die im Ausland für mehr oder weniger kleines Geld dazu gebucht werden können. Aber auch hier wird es außerhalb der EU schnell teuer und ein Großteil der Tarife bietet nur einen geringen Datenvolumen, damit können Streams, YouTube oder andere Daten intensive Dienste nicht lange genutzt werden. Hier kann man sich dank der guten Wikia Seite, Pay as You Go Sim with Data Wiki, sehr gut selber vorab informieren und dann im Urlaub oder bereits vorab eine SIM Karte eines im Urlaubsland ansässigen Mobilfunkbetreibers erwerben. Die Tarife sind in der Regel deutlich günstiger und beinhalten auch deutlich größer Datenvolumen. Jetzt wird der eine oder andere einwerfen, dann habe ich eine andere Rufnummer und bin für meine Familie, Freunde usw. nicht erreichbar. Dem lässt sich leicht entgegenwirken, einfach die eigene Karte in ein altes Handy/Smartphone einlegen oder ein UMTS/LTE Modem für ca. 100€ erwerben, dass bei Bedarf als Hotspot benutzt wird. Wir handhaben es noch einfacher, einer von uns hat die ausländische SIM im Smartphone und spielt bei Bedarf über Tethering WLAN Hotspot, während der andere normal über die deutsche Rufnummer erreichbar bleibt.

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HowTo: Wie wird aus einem US Chromecast ein DE?

Der US Chromecast unterscheidet sich nicht vom der deutschen Version. Lediglich die Ländercode Einstellung verhindert die Nutzung der in Europa erlaubten WLAN Kanäle 12 und 13. Wer die Einschränkung nicht weiter hinnehmen will, der kann den Ländercode recht simpel umstellen. Einfach die Chromecast App auf dem Smartphone/Tablett öffnen und den Chromecast auswählen. Der Ländercode steht ganz unten. Jetzt über Menü den Chromecast einfach auf Werkseinstellung zurücksetzen. Das ganze dauert ein paar Sekunden.

Nach dem neuen Einrichten ist der Ländercode auf DE am stehen und die WLAN Kanäle 12 und 13 werden ganz normal benutzt.